In Zwickau rollen die ersten ID.3 vom Band

1w ago

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Etwa eine Milliarde Euro hat der Umbau des Zwickauer VW-Werks zur Elektroautoschmiede nun bereits verschlungen. Dennoch ist man sich in Wolfsburg sicher, dass sich die Investition gelohnt hat. Mit Beginn der Serienproduktion des vollelektrischen ID.3 beginnt im VW-Konzern spätestens jetzt das Zeitalter der Elektromobilität.

In den nächsten 9 Jahren möchte VW nach eigenen Angaben knapp 70 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Ab 2040 soll dann auch mit den Verbrennern Schluss sein, sodass weitere 10 Jahre später das Ziel eines vollkommen CO₂-neutralen Betriebs - von der Produktion bis zur Entsorgung - erreicht werden kann.

Für den Standort Zwickau bedeutet das, dass im nächsten Kalenderjahr 100.000 Fahrzeuge die heiligen Hallen verlassen sollen. Das Produktionsvolumen soll jedoch bereits 2021 auf 330.000 E-Autos aufgestockt werden.

Bereits für die Entwicklung des Modularen Elektrobaukastens (MEB), der unter anderem auch bei Ford Verwendung finden soll, hat VW über 6 Milliarden Euro ausgegeben. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den technologischen Wandel hin zur Elektromobilität beziffert VW mit ca. 30 Milliarden Euro. Dies beinhalte neben Forschungs- und Entwicklungskosten auch die Umrüstung bereits bestehender Standorte für den Bau von Elektrofahrzeugen.

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